Unterwasserlaufband

Diese Therapieform ist durch den Wasserwiderstand eine sehr effektive Trainingsmethode.

Durch den Wasserauftrieb reduziert sich das Eigengewicht des Hundes um rund 50 Prozent und somit werden die Gelenke weniger belastet, der Bewegungsschmerz auf ein Minimum reduziert. Der Hund wird zu eigener Bewegung ermutigt und motiviert. Das Laufen gegen den Druck der Wassermassen und der erhöhte Kraftaufwand führen zu einem effizienten Muskelaufbau. Dieser wäre ohne die Unterstützung des Unterwasserlaufbands in vielen Fällen nicht zu erreichen, etwa bei Patienten nach Operationen (z.B. Kreuzbandriss) oder mit Arthroseproblemen.
Ein weiterer Vorteil ist, dass der Hund auf dem Laufband alle vier Gliedmaßen gleichmäßig belasten muss. Das hat zur Folge, dass der Hund gerade nach Operationen schneller wieder ein besseres bis normales Gangbild erreicht.

Durch eine Nervenerkrankung oder Lähmung kann es sein, dass der Hund Bewegungen und Bewegungsabläufe einfach vergisst. Daher hat sich auch bewährt, das Unterwasserlaufband bei neurologischen Erkrankungen in der Spätrehabilitationsphase einzusetzen.

Durch den vom Wasser ausgeübten Widerstand werden Druck- und Thermorezeptoren stimuliert, die die Körperwahrnehmung und das Wohlbefinden fördern.

Die Wirkungsweisen sind

  • Muskelaufbau

  • Optimierung von Bewegungsabläufen

  • Stärkung von Bändern und Sehnen

  • Verbesserung der Kondition

  • Reaktivierung der Nerven

  • Gewichtsreduktion

  • Schulung der Körperwahrnehmung

  • Schmerzlinderung

 

Mögliche Anwendungsgebiete 

  • Schmerzen

  • Arthrose

  • Wirbelsäulenerkrankungen

  • Bandscheibenvorfälle

  • Knieverletzungen / -operationen

  • Hüftgelenks- und Ellenbogendysplasien

  • Verbesserung der Ausdauer

  • Muskelaufbau und -erhalt

  • Gelenkmobilisation bei älteren Hunden

  • Neurologische Störungen

  • Unterstützung bei einer Gewichtsreduktion

 

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