
Hundewerkstatt
Praxis für Physiotherapie
Therapeutischer Ultraschall

Therapeutischer Ultraschall beim Hund ist eine schmerzfreie physikalische Therapie zur Behandlung von Problemen des Bewegungsapparates (Muskeln, Sehnen, Bänder, Gelenke), die durch Schmerzlinderung, verbesserte Durchblutung, Lockerung von Gewebe und Förderung der Heilung wirkt, indem sie tiefe Gewebemassage und Wärmeerzeugung nutzt, oft ergänzt durch die Einbringung von Medikamenten. Die sanfte Methode hilft bei Entzündungen, Verspannungen, Narben und Steifheit und wird von den meisten Hunden gut angenommen.
Wirkung und Anwendungsbereiche
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Mechanische Wirkung (Mikromassage): Führt zu schnellerer Lockerung von verspannten Muskeln, versteiften Gelenken, Bändern und Sehnen
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Thermische Wirkung: Erzeugt Tiefenwärme, die die Durchblutung anregt, die Sauerstoffzufuhr erhöht und schmerzlindernd wirkt
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Indikationen:
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Muskel- und Weichteilverletzungen, Sehnen- und Bänderprobleme
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Entzündungen und Schmerzen
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Verklebtes Bindegewebe, Narbenverwachsungen
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Verbesserung der Beweglichkeit
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Arthrosen
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Frakturen
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Unterstützung bei Neurologischen Erkrankungen
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Knochenerkrankungen
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Spondylose
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Sanft und schmerzfrei: Wird von den meisten Hunden gut toleriert.
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Kombination mit Medikamenten: Wirkstoffe aus Salben (z.B. Voltaren, Tensolvet) können durch den Ultraschall tiefer ins Gewebe transportiert werden (Iontophorese) und systemische Nebenwirkungen reduzieren.
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Dauer und Frequenz: Eine Sitzung dauert meist 10-15 Minuten, mehrere Sitzungen sind für spürbare Erfolge notwendig (oft mindestens 5).
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Unterscheidung: Therapeutischer Ultraschall (zur Heilung) ist von der diagnostischen Ultraschalluntersuchung (Sonografie, zur Organansicht) zu unterscheiden, wird aber oft als Ergänzung zur Physiotherapie genutzt.

